Thomas und Rotraut Knodel Kunsträume
Thomas und Rotraut  KnodelKunsträume 

Willkommen bei Thomas und Rotraut Knodel

Feinsinnige Lieder zur Gitarre

Gedichte 

 

Es ist ein Zauber

 

Es ist ein Zauber, der in allem ruht,

wenn wir entdecken was sich darin tut:

 

Im Blütenkelch

im Apfelkern

im Krümel Erde

im kalten Stern

im Wassertropfen

im reifen Korn

im Kinderlachen

im Rosendorn

in den Gedanken

und so fort…

vielleicht sogar in meinem Wort.

 

Es ist ein Zauber, der da ruht.

Entdecke, was sich in dir tut.

 

Thomas Knodel

 

Gedichte

Postkarten

Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten. 

 

Gustav Mahler

 

Weitere gezeichnete Postkarten findet ihr hier: 

Gezeichnete Postkarten

 

 

 

Lieder und Musik 

Unsere Lieder erzählen Geschichten.

Geschichten von Menschen und wie sie mutig werden.

Geschichten von der Zeit, wie sie war und immer wieder neu wird.

Geschichten aus der Zukunft und wie wir sie uns wünschen.
Geschichten vom Herz und welchen Takt es schlägt.
Geschichten vom Himmel und warum wir dort ankommen

 möchten, wo wir manchmal schon sind.

Liederalben

 

Wie kleine Sterne in der Nacht empfinde ich Gedichte.

Auf dieser Seite habe ich einige Gedichte aus meiner Feder eingestellt: Nachdenklich, lustig,tiefsinnig und manchmal flachsinnig... wie´s eben kommt. 

 

Heinrich Heine dazu: 

„Die Deutschen sind ein gemeingefährliches Volk: Sie ziehen unerwartet ein Gedicht aus der Tasche und beginnen ein Gespräch über Philosophie.“ 

 

Gedichte  von Thomas Knodel 

Herbst

 

Nun blättert uns der Herbst die Fakten wieder hin.

Er streut die Straßen und die Wege voll mit Laub.

Für alle Kehrmaschinen macht die Arbeit Sinn.

Und gibt es eine Walnuss, ist sie meistens taub.

 

Die Schlepper brausen über´s Feld und fressen

den Mais, der bald in Biogasanlagen gärt.

Und Äpfel kann man dieses Jahr vergessen,

weil die Natur uns auch nicht immer Glück gewährt.

 

Dann kommt ein Sturm. Er rüttelt an den Bäumen.

Die Isobaren liegen heute dicht bei dicht.

Der Wettermann will diesmal nicht versäumen,

vor dem Orkan zu warnen, wenn er spricht. 

 

Wer kommt da aus der Schule? Ja, die Kinder.

Die Ahornblätter fliegen  auf, so macht es Lust!

Herr Müller schreit und sieht die kleinen Schinder.

„Mein Kehrdiplom! Mein Haufen Blätter! Frust!“

 

Frau Maier führt den Hund allein spazieren.

Im letzten Herbst verlor sie ihren guten Mann.

Doch manchmal geht sie in Gedanken dann flanieren,

und spürt sich gern zu dritt, so dann und wann.

 

Man zieht die Jacken an, wenn  bunte Blätter fallen.

Der Wind bläst frischer und er bläst mir in den Sinn.

So schnell vergeht ein Jahr, und wenn bald Korken knallen

wird auch das neue Jahr mir wieder zum  Gewinn?

 

Die Vögel ziehen Bilder in den Lüften,

sie üben engagiert für ihren weiten Flug.

Auch ich genieß den Herbst mit seinen Düften

und fliege mit, ich hab noch nicht genug.

 

Thomas Knodel 

 

Das will ich mir erträumen

 

Das will ich mir erträumen,

dass alles besser wird.

Dass jeden Tag ein Engel

durch alle Lande schwirrt.

 

Dass er mit seinem Lachen,

mit froher, sanfter Hand,

die Herzen uns verwandelt

in jedem weiten Land.

 

Dass jeden Tag die Kinder

auf diesem großen Ball,

genug zu essen haben,

ja, das auf jeden Fall.

 

Dass allen wilden Kriegern,

die Knarre wird zum Brot,

und Schokokugeln fliegen

statt Pulver und statt Schrot.

 

Und keiner zündet Bomben

und denkt nicht mal daran,

weil man durch Bombenlegen

die Welt nicht bessern kann.

 

Weil Geiz und Gier verschwinden

in dieser alten Welt,

kann alles neu entstehen

hier unterm Himmelszelt.

 

Und viele große Leute,

mit Hypo und Finanz,

polieren ihre Herzen

und kriegen Resonanz.

 

Der Engel kommt geflogen,

verwandelt Herz und Geist,

und spendet neue Hoffnung, 

die in die Zukunft weist.

 

Und jeder ist zufrieden

und teilt den Frieden aus.

Und weil ein jeder mithilft,

kommt er in jedes Haus.

 

So träum ich von dem Engel,

der gern sich selbst verschenkt,

und täglich dann auf´s Neue

an unsren Frieden denkt.

 

Thomas Knodel 

Es fliedert mein Gemüt

 

Hört, wenn der Flieder wieder,  

die Nasenflügel weckt,

dann klingen Frühlingslieder

und jedes Schleckeis schmeckt.

Nun öffnen wir die  Fenster,

die Sonne schenkt uns Licht.

Es schwinden die Gespenster

aus Winter, Kälte, Gicht.

 

Noch früh die Nebel liegen

dicht über Berg und Tal,

und alles ruht verschwiegen

im stillen Ritual.

Dann bricht mit  Kraft und Wonne,

die Sonne tief hinein

und teilt des Nebels Schweigen

mit Sonnenglitzerschein.

 

In Gärten und in Wiesen

zeigt sich, was alles blüht.

Die Knospen an den Bäumen,

es fliedert mein Gemüt.

Nicht nur die Frommen jauchzen,

wer Stimme hat, stimmt ein:

Die Bienen und die Vögel,

Frau Müller und Herr Klein.

 

Die Radler treten fröhlich

mit Lust in das Pedal.

Sie suchen neue Ziele

und finden das genial.

Sie folgen ihrer  Neugier,

was doch die Welt verschenkt!

Am Abend sind sie müde

wenn jeder heimwärts lenkt.

 

Ich staune, wie der Maien

sich wieder präsentiert.

Greift tief in unsre Seele

und gibt sich talentiert.

Wer Augen hat zu sehen,

der stimme froh mit ein:

Die Bienen und die Vögel,

Frau Müller und Herr Klein.

 

Thomas Knodel 

 

Tipp:

Der Text ist singbar auf die Melodien:

- Komm, lieber Mai und mache…

- Nun will der Lenz uns grüßen…

- Wie lieblich ist der Maien…

 

Du bist so geduldig

 

Du

bist so geduldig Papier

Ich

klatsche Worte auf deine Oberfläche

leere Buchstaben darüber

breche Gedanken auf

lasse Ideen wie rohe Eier platzen

beschwere dich mit langen Protokollen

bemale dich mit fettem Edding

dokumentiere mein Leben

bemale dich mit bunten Farben

werfe dich ungefragt weg

nummeriere dich

loche dich gewaltsam

presse dich in Leitz Ordner

verrate dir meine Träume

knülle dich zu Kugeln

lese Gernhardt, Hesse und Psalm 23 auf dir

beschmiere dich beim Frühstück mit Marmelade

vertraue dir Geheimnisse an

unterschreibe eine Patientenverfügung

kritzle ein Gedicht auf deinen blassen Bauch

erzähle dir von der Liebe

und falte dich zu einem kleinen Flieger

 

Thomas Knodel

 

 

Täglich zu lernen

 

Das will ich immer wieder lernen:

Hoffen

und meine Phantasie darin üben.

Lieben

und jeden Tag neu damit anfangen

Vertrauen

und es immer wieder fröhlich verschenken.

 

Thomas Knodel 

 

 

Das kleine Glück

 

Das große Glück,

die kleinen Glücke,

die wünsch ich dir für´s neue Jahr.

Dass kleine Glücke dich beglücken

und immer wieder neu entzücken.

Das große Glück?

Ich hab´s vergessen,

das ist wohl einfach zu vermessen…

 

Thomas Knodel 

 

Wunderbar

 

Wunder kommen manchmal leicht daher,

biegen um die Ecke

und sagen freundlich „Hallo“.

 

Wunder haben manchmal Geduld,

setzen sich hin und sagen:

Jetzt erzähl mal.

 

Wunder reichen dir nach einem Streit die Hand,

schauen dir in die Augen

und können verzeihen.

 

Wunder sehen die Welt mit offenen Augen,

malen das Lachen

und loten die Tiefe aus.

 

Und selbst, wenn es kein Wunder war,

ist das nicht einfach wunderbar?

 

Thomas Knodel 

 

Größer als das Fenster

Der Blau ist groß aber fröscher als die Nudeln im Schwarzwald

Der Grün ist blau, aber höscher als die Puber in Schweden

Die Hell ist lil, aber lüber als die Laber in Hullen

Die La ist bi, aber  sober als die Baber in Sill

Das Lo ist to, aber mimmer als das Nof in Bu

Das Ki ist no, aber humer als das mo in no

Die Welt ist größer als das Fenster, das du ihr öffnest

 

 Thomas Knodel 

 

Buchstabenfasching

 

Er hat sich einfach wegeduckt,

beim Duck hat er ganz leicht gezuckt.

So wude er schnell übesehn

und kann jetzt hier spaziren gehen.

 

Vermulich schleicht er duch den Text 

man siht ihn nicht, es ist verhext.

Lät ganz gmein, Buchtaben ein

in den Verschwindibusverein.

 

Palim-Palam da tanzn sie,

man siht, es get doch irgendwi.

Und kreatv wrd  jeds Wot

Nimt man ihm eifach etas fot.

 

So wid was Neus  jezt kreirt,

du has es nu no nich probirt.

Mußt auh dic selber nict vedren,

weil nur die Narren das  verstehn.

 

Thomas Knodel

 

 

Zum neuen Jahr 2015 

 

Komma

 

Lebe das Komma im Leben Komma

Übe dich in kleinen Pausen Komma

Trenne die Haupt- und Nebensätze im Laufe eines Tages Komma

Erlebe das Jetzt und das Nachher Komma

Das Tun und das Lassen Komma

Das Aufstehen und das Hinsitzen Komma

Das Lesen und das Weiterlesen Komma

Und wenn dir alles zu viel wird Komma

Setze einen Punkt

 

Thomas Knodel 

 

 

 

 

 

 

 

Weiße Rose in  der Nacht

 

Weiße Rose in  der Nacht  

Hat sich wieder aufgemacht. 

Bricht der dunklen Erde aus

grüßt im kalten Winterhaus.

Christrose

blüht und grüßt vom Leben.

 

Schnee liegt weich und alles friert, 

Rose hat es doch probiert:

Jahr für Jahr gelingt es neu

kommt und bleibt sich selber treu !

Christrose

blüht und grüßt vom Leben.

 

Zeigt in dieser dunklen Zeit

Unsres Schöpfers Freundlichkeit

Und in tiefer, stiller Nacht

Ist ein Zeichen uns erwacht.

 

Leben ist von Hoffnung prall

Weiße Rose, Widerhall.

Kündet dir und kündet mir

von der Hoffnung heut und hier.

Christrose

blüht und grüßt vom Leben.

 

Text und Musik

Thomas Knodel

 

Vielleicht bist du ein Sonntagskind?

Das wünsch ich dir:

Den grünen Zweig im Herzen tragen,

und täglich deine Schritte wagen.

Mit Neugier einen Tag beginnen,

sich auf das Einfache besinnen.

Mit Hoffnung Grenzen überwinden.

Und Glück, das Neue dort zu finden.

Für helle und für dunkle Zeiten

die Menschen, die dich gern begleiten.

Und deine Nase froh im Wind.

Vielleicht bist du ein Sonntagskind?

 

Thomas Knodel

Suche das Zeichen 

 

Suche das Zeichen

das dein Vertrauen stärkt

 

Übe die Kraft

die sich das Gute merkt  

 

Lebe den  Blick

der in die Tiefe geht 

 

Traue der Hoffnung

die wieder aufersteht 

 

Schenke die Liebe

die im Herzen klingt

 

Spüre die Freude

die von der Liebe singt

 

Atme die Luft

in der die Freiheit schwingt

 

Thomas Knodel 

Monatsgedicht zum September 2014

 

Wie gut, dass es die Nacht gibt


wenn du schlaff in bunte Träume fällst,
wenn Schmetterlinge leicht dich tragen
und du an Felsen klettern kannst. 

 

Wie gut, dass es die Nacht gibt,
wenn du entspannt in Träumen träumst.
Wenn im Simsalabim der Gedanken
sich Neues spinnt und Wasser aufwärts fließt. 

 

Wie gut, dass es die Nacht gibt,
wenn du dich ganz vergessen hast.
Dein Atem noch dein  Leben zeigt
und warm und ungestört der Körper ruht.  

 

Wie gut, dass es die Nacht gab,
wenn das Kino im Kopf die Vorstellung beendet
und du gestärkt und überrascht den neuen Tag beginnst. 

 

Thomas Knodel

Der kleine Schweinehund

 

Mein Haustier lebt jahrein, jahraus

ganz treu bei mir in meinem Haus.

Meist hält er sich im Hintergrund:

Mein kleiner bunter Schweinehund.

 

Er läuft bei mir an langer Leine

und sagt mir gerne, was ich meine. 

Er rät mir zu, gibt auf mich acht,

so fühle ich mich gut bewacht.

 

Schon morgens brummt er in dem Bett:

„Komm, bleib doch noch, es ist so nett“.

Und sag ich dann: „Nein, ich muss raus!“

Dann schmollt er stundenlang vor´m Haus.

 

Oft hab ich ziemlich viel zu tun,

die Arbeit lässt mich selten ruhn.

Da kommt er nach dem Mittagsmahl

und spricht zu mir ganz kollegial:

 

„Entspann dich, Junge, ruh dich aus,

ein bisschen Ruhe hilft durchaus.

So bleibst du  fit und bist gesund,

das rät dir jetzt dein Schweinehund“.

 

Ich weiß nicht aus, ich weiß nicht ein,

ich sollte überall jetzt sein,

und schimpfe auf den Schweinehund,

da meint er treu und brav und bunt:

 

„Was du nicht heute kannst besorgen,

das mach doch locker einfach morgen.

Die Arbeit hüpft dir nicht davon,

sie ist kein Frosch, nun glaub das schon!“.

 

So geht´s bei mir tagaus, tagein,

der kleine Kerl bewacht mich fein.

Hab ich mal keine Lust?  Na und!

Dann schieb ich´s auf den Schweinehund.

 

Thomas Knodel

 

 

 

 

Kleine Erkenntnis

 

Ich fühle mich so seltsam leicht

nach Urlaub und Erholen.

Wie wenig man doch meistens braucht

mit Stiefeln an den Sohlen.

Mit Äpfeln, Wasser, einem Brot

und einem Ziel im Angebot.

 

Fast ist das wie ein bisschen Herbst,

wenn bunte Blätter sinken,

wenn sich die Wälder schminken,

dem Wandel anvertraun

erleichtert in den Himmel schaun.

 

Bricht dann der Alltag wieder ein,

bewahre ich das still und fein.

 

Thomas Knodel

Monatsgedicht September 2013

 

 

Verwandlung

Was du liebst
das wirst du werden.
Finde, was du bist auf Erden.
Was du liebst,
macht sternengleich
dich mit deinem Lieben reich.

Thomas Knodel 
 
 

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Mach  Feierabend!

 

 

Thomas Knodel

Monatsgedicht März 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gedanken sind bunt

 

Die Gedanken sind bunt,

es duftet nach Leben.

Ich liebe die Farben,

das Denken und Weben.

Im Netzwerk der Daten,

da will ich euch raten

und mache es kund:

Die Gedanken sind bunt.

 

Was will sich denn lohnen

bei all den Spionen.

Sie checken und fahnden,

in eMails und ahnden:

Die Linken und Rechten

die Guten und Schlechten.

So geht es immer rund:

Doch Gedanken sind bunt.

 

Noch denk ich, was ich will

und frei will ich denken.

Mal leise, mal schrill

so will ich es lenken.

Und denen, die schnüffeln,

die rüffeln und süffeln

sag ich im Untergrund:

Die Gedanken sind bunt.

 

Ihr könnt mich, wenn ihr wollt

in Netzen  bewachen.

Ihr findet kein Gold,

nur manches zum Lachen.  

Und jeder darf´s wissen,

ich hab ein Gewissen

mit diesem Befund:

Die Gedanken sind bunt.

 

Thomas Knodel  /Juli 2013

Feinsinnige Lieder zur Gitarre  

"Traue dem Leben" Das aktuelle  Liederalbum von Thomas und Rotraut Knodel 

 

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